Archiv

Nein

Ich lebe, ich atme, ich vergehe.

 

ich sterbe mit jeder Sekunde, weil es darauf hinausläuft.

 

Fast vergessen, fast vergangen, fast verglüht.

 

 

Verglüht im Sturm des Seins, des nicht seins , des sein wollens aber nicht könnens.

 

Des Erwartungen, die andere an mich haben, nicht erfüllen könnens.

 


So lnage nicht mehr geschrieben, es vermisst.

Ich brauche es wieder, oder immernoch.

 

 

Ich fahre fort, zu atmen, und hoffe, dass leben daraus wird.

 

 

 

Und ich liebe, diejenigen nicht, die ich lieben sollte, und ich vergöttere genau das, was mir schadet.

 

Wie war das?
"Live fast, die young!"

Ich weiß nicht.

 

 

"Live" wäre mal ein Anfang.

Ich gebe mir Mühe.

 

 

 

 

Dich nicht mehr jeden Tag zu sehen, ist schlimmer, als befrüchtet.

Wieso komm´ ich von dem gedanken nicht los, dass es nicht besser werden wird?

Och Goth, ich Liebe dich.

1 Kommentar 14.4.10 19:13, kommentieren



Scheißtag.

Zum kotzen.

 

Es gitb doch beschissene Tage, oder?
Nicht diese niedlichen ein-bisschen-blöd-gelaufen-Tage, sondern diese alles-ist-sheiße-und-ich-könnte-kotzen-tage.

 

So einen hatte ich. Es ist restlos alles scheiße gelaufen, und zum Schluss wurde ich bestohlen. Geldbörse weg. Alles...auch mein Bargeld, mein Ausweis, meine Pille, meine Sparkassenkarte,ALLES.

Verfcikte Scheiße.

WER, der mich auf der Straße sieht, denkt sich, "Wow, die Alte muss Geld haben, mit ihren verissenen Strümpfen, der häßlcihen Sifferjacke und den abgelatschten Schuhen!"

WER?

Jetzt hab´ ich kein Geld mehr, keinen Hausschlüssel, keine Karten, NICHTS:

 

Und da hat der tag doch noch soooo beschissen Angefangen. Verfcikte scheiße.

 

 

SCHEIßE!

 

Ich könnte kotzen.

 

Nicht, dass mein leben mir nicht ausreichend auf den Nerv geht, nein. Es muss auch noch das sein.

Besten Dank, du Arschloch.

 

 

Ich krieg die Krise.
Es ist doch alles schon so beschissen.

Schule, Familie, vor allem meine Schwester...

 

und jetzt diese Scheiße.

 

 

...wer von euch hat eigentlich so etwas gegen mich, hm?

 

 

1 Kommentar 15.4.10 15:11, kommentieren

Anderssein.

Samsas Traum : Federleicht

 

 

 

Langsam steigt der Nebel 
Wie ein Stossgebet empor, 
Ihren Atem hört hier niemand, 
Ihr Herz pocht in ihrem Ohr. 
Sie tritt in sich auf der Stelle, 
Weil sie immer schneller rennt; 
Sie ist sich selbst ein Gegner, 
Der kein Erbarmen kennt. 

Wenn ihr Blick am Morgen aus dem Fenster schweift 
Und des Alltags starre Leere 
Sie auf ihren Platz verweist, 
Sieht sie sich, wie sie gerne wäre: 

Frei wie ein Vogel 
Unschuldig wie ein Lamm, 
Leicht wie eine Feder, 
Die mit dem Wind fortfliegen kann. 

Es ist tagein, tagaus das selbe 
Heimliche Ritual: 
Ihre Hülle ist das Schlachtfeld, 
Jeder Feind ist eine Zahl. 
So sieht sie die Ziffern fallen, 
Weil sie immer mehr entbehrt; 
Ihre Flucht verlangt nach Opfern, 
Sie hat sich den Krieg erklärt. 

Wenn sie nachts durch fremde Welten streift 
Und des Dämmerschlafes Schwere 
Sie in seine Tiefen reisst, 
Sieht sie sich, wie sie gerne wäre: 

Frei wie ein Vogel 
Unschuldig wie ein Lamm, 
Leicht wie eine Feder, 
Die mit dem Wind fortfliegen kann. 

Frei wie ein Vogel 
Unschuldig wie ein Lamm, 
Leicht wie eine Tänzerin, 
Die auf einem Seil balancieren kann.

 

 

 

Wundervoll, oder nicht?

1 Kommentar 25.4.10 13:11, kommentieren