Anderssein.

Samsas Traum : Federleicht

 

 

 

Langsam steigt der Nebel 
Wie ein Stossgebet empor, 
Ihren Atem hört hier niemand, 
Ihr Herz pocht in ihrem Ohr. 
Sie tritt in sich auf der Stelle, 
Weil sie immer schneller rennt; 
Sie ist sich selbst ein Gegner, 
Der kein Erbarmen kennt. 

Wenn ihr Blick am Morgen aus dem Fenster schweift 
Und des Alltags starre Leere 
Sie auf ihren Platz verweist, 
Sieht sie sich, wie sie gerne wäre: 

Frei wie ein Vogel 
Unschuldig wie ein Lamm, 
Leicht wie eine Feder, 
Die mit dem Wind fortfliegen kann. 

Es ist tagein, tagaus das selbe 
Heimliche Ritual: 
Ihre Hülle ist das Schlachtfeld, 
Jeder Feind ist eine Zahl. 
So sieht sie die Ziffern fallen, 
Weil sie immer mehr entbehrt; 
Ihre Flucht verlangt nach Opfern, 
Sie hat sich den Krieg erklärt. 

Wenn sie nachts durch fremde Welten streift 
Und des Dämmerschlafes Schwere 
Sie in seine Tiefen reisst, 
Sieht sie sich, wie sie gerne wäre: 

Frei wie ein Vogel 
Unschuldig wie ein Lamm, 
Leicht wie eine Feder, 
Die mit dem Wind fortfliegen kann. 

Frei wie ein Vogel 
Unschuldig wie ein Lamm, 
Leicht wie eine Tänzerin, 
Die auf einem Seil balancieren kann.

 

 

 

Wundervoll, oder nicht?

1 Kommentar 25.4.10 13:11, kommentieren

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Scheißtag.

Zum kotzen.

 

Es gitb doch beschissene Tage, oder?
Nicht diese niedlichen ein-bisschen-blöd-gelaufen-Tage, sondern diese alles-ist-sheiße-und-ich-könnte-kotzen-tage.

 

So einen hatte ich. Es ist restlos alles scheiße gelaufen, und zum Schluss wurde ich bestohlen. Geldbörse weg. Alles...auch mein Bargeld, mein Ausweis, meine Pille, meine Sparkassenkarte,ALLES.

Verfcikte Scheiße.

WER, der mich auf der Straße sieht, denkt sich, "Wow, die Alte muss Geld haben, mit ihren verissenen Strümpfen, der häßlcihen Sifferjacke und den abgelatschten Schuhen!"

WER?

Jetzt hab´ ich kein Geld mehr, keinen Hausschlüssel, keine Karten, NICHTS:

 

Und da hat der tag doch noch soooo beschissen Angefangen. Verfcikte scheiße.

 

 

SCHEIßE!

 

Ich könnte kotzen.

 

Nicht, dass mein leben mir nicht ausreichend auf den Nerv geht, nein. Es muss auch noch das sein.

Besten Dank, du Arschloch.

 

 

Ich krieg die Krise.
Es ist doch alles schon so beschissen.

Schule, Familie, vor allem meine Schwester...

 

und jetzt diese Scheiße.

 

 

...wer von euch hat eigentlich so etwas gegen mich, hm?

 

 

1 Kommentar 15.4.10 15:11, kommentieren

Nein

Ich lebe, ich atme, ich vergehe.

 

ich sterbe mit jeder Sekunde, weil es darauf hinausläuft.

 

Fast vergessen, fast vergangen, fast verglüht.

 

 

Verglüht im Sturm des Seins, des nicht seins , des sein wollens aber nicht könnens.

 

Des Erwartungen, die andere an mich haben, nicht erfüllen könnens.

 


So lnage nicht mehr geschrieben, es vermisst.

Ich brauche es wieder, oder immernoch.

 

 

Ich fahre fort, zu atmen, und hoffe, dass leben daraus wird.

 

 

 

Und ich liebe, diejenigen nicht, die ich lieben sollte, und ich vergöttere genau das, was mir schadet.

 

Wie war das?
"Live fast, die young!"

Ich weiß nicht.

 

 

"Live" wäre mal ein Anfang.

Ich gebe mir Mühe.

 

 

 

 

Dich nicht mehr jeden Tag zu sehen, ist schlimmer, als befrüchtet.

Wieso komm´ ich von dem gedanken nicht los, dass es nicht besser werden wird?

Och Goth, ich Liebe dich.

1 Kommentar 14.4.10 19:13, kommentieren

Häßlich.

Wieder die Bestätigung. Nach so langer Zeit wieder die Bestätigung, dass ich nicht gut genug bin. Nicht perfekt genug, nicht dünn genug, nicht blond genug, nicht dumm genug.

 

Um reinzupassen. In die richtigen Größen, in das richtige Bild. Ich passe nirgend rein, nichts, was mir an Einstellung entgegenschlägt, passt mir. Ich bin nicht nur zu fett für Kleider, sonder auch für die Gesellschaft.Ich bin nicht fett genug, um als krankkaft fett zu gelten, was dann ja schon wieder "schlimm" wäre, weil ich ja "krank" wäre, und nicht dünn genug, um als "Hübsch" oder "ideal" angesehen zu werden. Es reicht für nichts.

 

Es genügt nicht. ich genüge nicht. Keinen Ansprüchen. Weder meinen, noch euren. Komplexebepackt renne ich durchs Leben, und durch eure Ansichten und Anforderungen.

 

Ich kann mich weder leiden, noch finde ich mich hübsch, oder attraktiv, oder "gut so wie ich bin" .Das ist, beiläufig erwähnt, die DÜMMSTE SCHEIßE, die ich seit ich denken kann, JEMALS gehört habe. MAN IST NICHT "GUT SO WIE MAN IST" WENN MAN FETT IST, SO FETT; DASS ANDERE IN DEINEN KLAMOTTEN ZELTEN KÖNNE; VERDAMMT!!

 

Wieso versuchen Therapeuten auf der ganzen Welt, dass fetten Menschen einzureden? Wieso erklären sie heranwachsenden Menschen dass es inOrdnung sei, seinen Köper zu entstellen? Es ist nicht gut. Und nur, weil es SCHEINBAR manche FETTEN gibt, die sich mit 110 Kilo auf 1.60 m gut fühlen, oder ATTRAKTIV fühlen, (WAS ICH VERDAMMT NOCHMAL NICHT GLAUBE)heißt dass nicht, dass dann automatisch alle FETTEN Menschen auf einmal sozaial akzeptiert werden und dass es NORMAL wird, FETT zu sein.

 

 

Ich muss weniger werden,So wenig, bis mich niemand mehr bemerkt. Ich werde einfach so lange weniger, bis ich mich auflöse.

 

 

Ich möchte nicht mehr werden. Ich möchte sein.

 

 

1 Kommentar 10.9.09 18:19, kommentieren

Häßlich.

1 Kommentar 10.9.09 18:05, kommentieren

..ein allerletzes Mal.

Ich habe es versucht. Wirklich versucht. Nur was ich versuchte, ist mir nicht ganz klar.

"...doch bitte gib gut acht!"

Ich habe es verdorben, wie ich meine.

Mit vollem Einsatz, um es zu sagen. Mit all den mir gegebenen Möglichkeiten. Verdorben. Wenn ich zuhause versage, in der Liebe, mit Freunden, alles meine Schuld.

Irgendetwas gutes bleibt. Dachte ich zumindest.

Wenn ich nun auch noch meien Ausbildung, meine Weiterbildung und meine Schullaufbahn verliere. habe ich nichts mehr, woran ich mich halten kann (außer dir, Hasi, und Goth weiß, ich bin schwer). Ich will gehalten werden, ohne zur Last zu fallen.

Ich will angefasst werden, ohne berührt zu werden. Oder doch andersrum?

Ich ekele mich vor Nähe, und will sie. Ich hasse Menschen, aber ich sehne mich nach ihnen.

 

Ich bin schwach und willenlos.

 

Die selben Probleme wie wir alle. Dieslebe Probleme , wie sie jeder kennt.

Und doch lebe ich weiter in der Ilussion, etwas anderes, besonderes, neues, spezielles zu sein.

Obwohl ich weiß, dass ich es nicht bin.

 

2 Kommentare 20.7.09 15:37, kommentieren

The same.

Ich sollte es lassen

 

Mich besonders zu fühlen, zu denken, anzunehmen, besondere Probleme zu haben.

Probleme, die sonst Niemand hat. Spezielle, wichtige, beachtenswerte Probleme.

Probleme, die erzielen, mich zur Kenntnis zu nehmen. Mich über etwas anderes zu stellen. Mich besser zu fühlen, als ich bin.

...Mich wichtig zu nehmen.

 

Aber wie ich weiß, habe ich nur dieselben Problemchen wie alle andere auch. Also wieso sollte ich mich in den Fokus der Aufmerksamkeit stellen?

Ich könnte es auch anders mache.

Ich fang an mich öffentlich zu ritzen, trage bunte Bändchen um meinen Handgelenke, fang an, Emo zu spielen und dichte mir eine psychische Störung an. Au ja.

Hat bei vielen vor mir auch schon geklappt.

Und was dann? Was dann danach? Vernarbt und unterschätzt durch die Gegend zu laufen, weil jeder gleich denkt, ich renne in einem schizoprenen Anfall vor ein Auto oder gegen eine Wand.

Hui.

And I´ll cut myself, deeper, harder. I don´t want to get your attention. I´m just a little whore, trying to survive.

Trying to survive. With the same fucking Problems as you.

Not special, not important. Just the same.

Always the same.

 

 

3 Kommentare 19.7.09 15:47, kommentieren